
Nach 40 Jahren im Dienste der Volkssolidarität Dresden verabschiedet sich Gabriele Baumann in den Ruhestand. Wir sagen Danke, Danke, Danke!!!
Gabriele Baumann, unsere langjährige und geschätzte Mitarbeiterin der Volkssolidarität Dresden, tritt am 1. Mai nach fast 40 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand. Auch wenn sie uns sehr fehlen wird, wünschen wir alles, alles Gute. Schon jetzt vermissen wir Dein Lachen, Deine positive Einstellung und das Wissen, mit Dir gibt es immer eine Lösung. Seit dem 1. Mai 1986 warst Du in unserer Organisation tätig, anfangs als "Brigadier für Hauswirtschaftspflege" und später als Disponentin im Bereich "Essen auf Rädern". Wir haben mit ihr gesprochen und manches aufleben lassen. Doch lesen Sie selbst:
Die Wendezeit: Eine prägende Erfahrung
Besonders in Erinnerung geblieben ist Gabriele Baumann die Zeit der Wende. Das Jahr 1990 war eine herausfordernde Phase, in der viele Mitarbeiter die Volkssolidarität verließen und das Personal knapp war. Damals war es entscheidend, dass jeder alles tat, um die Versorgung der älteren Menschen aufrechtzuerhalten. Mit der Neugründung des Stadtverbandes der Volkssolidarität Dresden wurden neue Strukturen geschaffen, und die zentrale Frage, wer den Lohn bezahlt, beschäftigte alle Mitarbeiter. Dank dem Engagement des damaligen Vorstands und der Geschäftsführung, wurde auch diese Hürde gemeistert. Gabriele erinnert sich an die vielen Stunden harter Arbeit und die Solidarität, die das Team in dieser schwierigen Zeit zusammenhielt. "Wir wussten, dass wir nur gemeinsam stark sind", sagt sie. "Es war eine Zeit, in der sich echte Freundschaften entwickelten, die bis heute bestehen.
In den vielen Jahren ihrer Tätigkeit hat Gabriele Baumann zahlreiche Veränderungen und Herausforderungen erlebt. Der Stress wurde nicht weniger, besonders in Zeiten der technischen Umstellung war ständiges Lernen erforderlich. Dennoch blieb sie der Volkssolidarität stets treu und meisterte alle Aufgaben mit Bravour, so Christian Seifert, Vorstand der Volkssolidarität Dresden.
Sie erzählt auch von den vielen lustigen Momenten und kleinen Triumphen im Alltag. "Es waren oft die kleinen Dinge, die einen großen Unterschied machten", erinnert sich Gabriele. "Ein Lächeln, ein dankbares Wort – das hat mir immer wieder neue Kraft gegeben."
Die Motivation: Arbeit am Menschen ist und bleibt das Entscheidende
Eine zentrale Frage, die mich als Interviewer bewegte, war, was Gabriele Baumann motivierte, 40 Jahre im Dienste der Volkssolidarität Dresden zu stehen. Ihre Antwort war klar: Die Arbeit am Menschen war für sie das Wichtigste. Auch die Loyalität unter den Mitarbeitern gab ihr immer das Gefühl, gebraucht zu werden.
"Für mich war es immer wichtig, dass ich etwas Gutes tun konnte", betont Gabriele.
Nun ist der Zeitpunkt gekommen, Abschied zu nehmen. Auf die Frage, wie sich das anfühlt, antwortete Gabriele Baumann, dass es ihr schwerfällt, loszulassen. Sie wünscht allen, dass die aktuellen Aufgaben gut bewältigt werden und dass sie vertrauensvoll in die Zukunft blicken können.
"Ich werde die täglichen Begegnungen und Gespräche vermissen", gesteht sie. "Aber ich bin auch gespannt auf das, was vor mir liegt."
Nach dem 1. Mai wird Gabriele Baumann mit ihrem Mann, ihrer Tochter und ihrem Enkel auf Reisen gehen. Kroatien, Ungarn und Norwegen stehen allein in diesem Jahr auf dem Programm. "Ich freue mich darauf, die Welt zu entdecken und mehr Zeit mit meiner Familie zu verbringen", sagt sie mit einem Lächeln. "Es gibt so viele Orte, die ich noch sehen möchte."
Wir danken Gabriele Baumann von Herzen für ihre langjährige Treue und ihr unermüdliches Engagement. Sie wird uns fehlen. Wir wünschen ihr alles Gute für ihren neuen Lebensabschnitt!